Entwicklung des Rudolf-Ducke-Geländes
Die Gemeinde Trappenkamp erwarb im Jahr 2020 das sogenannte Rudolf-Ducke-Gelände. Auf dem Areal befand sich ehemals ein Betrieb der Getränkeindustrie, dessen Nutzung bereits seit vielen Jahren aufgegeben war. Ziel des Erwerbs war die städtebauliche Neuordnung des Grundstücks. Zum Zeitpunkt des Ankaufs warennoch mehrere Bestandsgebäude vorhanden, darunter ein Bürogebäude sowie Lagerhallen. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen beschloss die Gemeindevertretung den Abbruch der vorhandenen Gebäude und die nachhaltige Entwicklung eines Wohnquartiers auf dem Gelände. Die Abbruchplanung wurde im September 2022 beauftragt, die baufachliche Prüfung erfolgte in der Zeit von Dezember 2022 bis Januar 2023. Der Rückbau der Bestandsgebäude wurde von April bis Mai 2023 durchgeführt. Anschließend erfolgte von August 2023 bis Mai 2024 die Freilegung der Flächenbefestigungen und Fundamente. Im Zuge dieser Arbeiten wurde ein bislang unbekannter mit Bauschutt verfüllter Keller festgestellt. Dies führte zu Mehrkosten sowie zu zeitlichen Verzögerungen bei der Fertigstellung der Maßnahme. Abschließend wurde ein Oberbodenaustausch vorgenommen.
Die gesamten Abbruch- und Freilegungsarbeiten wurden fachgutachterlich begleitet, insbesondere in den Bereichen Artenschutz, Altlasten sowie Beweissicherung.
Zur Flächenbilanz im Plangebiet ist zu sagen, dass die Flächen komplett entsiegelt wurden und dies positiv für die Belange der Umwelt zu werten ist. Der jetzige Planentwurf des Bebauungsplanes sieht Flächen zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen vor, so dass bei einer Neuentwicklung auch zukünftig die Fläche nicht mehr komplett versiegelt wird.
Sollte der endgültige Beschluss für den Bebauungsplan, wie vorgesehen, im Herbst 2026 gefasst werden, kann danach die Erschließung der Grundstücke geplant und mit der Investorensuche begonnen werden.








