Die Idee eines Lesegartens existierte schon länger.
Nach mehr dringlichen Fokus auf Klimaschutz und dem Engagement von Bibliotheken zur Umsetzung der DSG-Ziele in ihrer Arbeit und ihren Angeboten, wandelte sich die Idee eines Lesegartens in einen Garten für alle!
Durch unsere besondere Adresse für einen kulturschaffendenOrt bot es sich an, den Garten nach dem große deutschen Universalgelehrten zu benennen, zumal Goethe auch Gärtner war.
Mit der Errichtung des Goethe-Gartens auf dem gemeindeeigenen Grundstück zwischen Bücherei/VHS, Gemeinschaftsschule und Museumsbunker, soll ein netter, nicht kommerzieller Aufenthaltsort im Ortszentrum geschaffen werden. Durch seine zentrale Lage – umgeben von der Bücherei/VHS, RHS, Museumsbunker und allen 3 Kindergärten kann zudem ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen – ein interessanter außerschulischer Lernort!
Goethes Erkenntnisse und Lehren, die sich in unserer Kultur und Leben verankert haben, wird durch den Garten wieder mehr ins Hier und Jetzt geholt und ist so im Bewusstsein der Bürger*innen sicht- und begreifbarer. Ein niederschwelliger Zugang zur Kultur, Wissen und Natur!
Neben dem klassisch historisch geprägten Garten in Weimar, wäre der Trappenkamper Goethe-Garten so in seiner Form und Kombination mit Bildungs- und Kultureinrichtungen zumindest in Schleswig-Holstein neu und einmalig!
Der Garten dient weiterhin der ökologischen Nachhaltigkeit und zur Erreichung der Klimaschutz- und Anpassungszielenim ländlichen Gebieten. Die neuen Pflanzen dienen als natürliche Schattenspender und wirken somit einer Überhitzung von gemeindlichen Flächen entgegen. Die Vielfalt der Bepflanzung bildet zudem Nahrungsquelle für unterschiedliche Insekten. (hierzu mehr beim Bienenfutterautomaten)
Es soll ein Platz der Begegnung sein, aber auch die Möglichkeit zur Ruhe und zum Genießen der Natur bieten. Diese tolle Kombination aus Natur-& Klimaschutz, Kultur und Gartenbewirtschaftung leistet einen positiven und nachahmenswerten – und bislang seltenen Beitrag zur grünen Infrastruktur der Gemeinde bzw. eines Ortes.
In den Hochbeeten können in Nachbarschaftsaktionen sowie auch von Schulen/Kitas Gemüsekulturen angelegt und gepflegt werden. Aussaat- und Wiesenflächen sind ebenfalls geplant. So soll gemeinsames Gärtnern, ähnlich „SoLaWi“ im Kleinen möglich sein: sich begegnen & austauschen, lernen und erfahren oder einfach nur chillen!
Dazu lädt „unser“ Goethe auf einen Spaziergang, Plausch oder Kaffee gerne ein! Die Goethe-Silhouette aus Corten-Stahl wurde bewusst so gewählt und von einem TrappenkamperTraditionsbetrieb erschaffen!
In der Möblierung des Gartens wurde Goethes Farbkreis aufgegriffen werden. Mehrstufige Sitzelemente (grünes Klassenzimmer) sowie klassische Gartenbänke werden zum Verweilen integriert.
Der aus 15 Schautafeln (wetterfeste Siebdruckrahmen mit Plexiglasscheiben) bestehende Erzählweg, lädt zu einem Gartenrundgang ein. Die Schautafeln können einfach mit neuen Inhalten (max. A3) bestückt werden, so dass entweder eine Geschichte von Rahmen zu Rahmen erzählt wird, Lieblingsbücher, Literatur- oder Kunstprojekte einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden oder eine Outdoor-Ausstellung zu einem bestimmten Thema entstehen und präsentiert werden kann!
Die flexible Nutzung für sämtliche örtliche Einrichtungen belebt das Ortsbild sowie das lebenslange Lernen an einem außerschulischen Lernort.
(DSG Ziele Kernthema 4)
Ein Bienenfutterautomat ist noch in der Zulieferung. Teilbereiche des Gartens sind als „Wiesen“ vorgesehen. Diese könnten als Aussaatfläche für die Samen aus dem Bienenfutterautomaten dienen. Die Samen sollen „erdreht“ werden und können im heimischen Garten, Balkon oder gleich auf den dafür vorgesehenen Aussaatflächen verstreut werden. Der Bienenfutterautomat unterstreicht mit seinem Einsatz die DGS-Ziele im Bereich Natur, Umwelt und Grüne Infrastruktur. Durch das Recycling-System der Plastiksamenkapseln ist auch der Aspekt der Nachhaltigkeit sowie Inklusionsarbeit gegeben. Die hochwertig aufbereiteten alten Kaugummitautomaten werden somit einer sinnvollen umweltgerechten Nachnutzung sichtbar gemacht.








