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Netzwerktreffen Städtebauförderung tagte in Trappenkamp

Insgesamt 35 Teilnehmende begrüßte Bürgermeister Harald Krille am 29.01.2026 zum Netzwerktreffen „Lebendige Zentren“ / Städtebauförderung 2026, zu dem das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport (MIKWS) nach Trappenkamp eingeladen hatte. In seiner Begrüßungsrede nahm er die Anwesenden mit auf eine kleine Zeitreise durch die siebzigjährige Geschichte der Gemeinde.

Beeindruckt von der besonderen Entwicklung Trappenkamps richtete auch die Leiterin des Referats Städtebauförderung, Besonderes Städtebaurecht, Baukultur des MIKWS, Silke Nowotny, das Wort an die Teilnehmenden. Sie dankte Bürgermeister Harald Krille und der Gemeinde Trappenkamp für die Ausrichtung der Veranstaltung sowie Carmen Kech vom Amt Bornhöved für die gelungene Organisation vor Ort.

Das Netzwerktreffen bot Raum für den fachlichen Austausch zwischen den mit der Städtebauförderung betrauten Akteurinnen und Akteuren aus unterschiedlichen Städten und Gemeinden verschiedener Regionen Schleswig-Holsteins sowie Mitarbeitende des Referats StädtebauförderungBesonderes Städtebaurecht, Baukultur des Ministeriums für Inneres.

In einer Gesprächsrunde stellten die Teilnehmenden ihre aktuellen Projekte der Städtebauförderung vor. Neben positiven Entwicklungen wurden auch Herausforderungen thematisiert, etwa bürokratische Hürden oder unvorhersehbare Ereignisse, die häufig zu langen Umsetzungsphasen führen.

Im Anschluss informierten Frau Nowotny und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums über prägnante Änderungen der neuen Städtebauförderrichtlinie. Dabei machten sie den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen Hoffnung auf Vereinfachungen und kürzere Bearbeitungswege. Ergänzend referierte Herr Lengert, MIKWS, zum Thema „Baukultur“. 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stellte Frau Kech die Gesamtmaßnahme der Gemeinde Trappenkamp vor. Im Mittelpunkt standen die geplante nachhaltige Wohnraumentwicklung auf dem Rudolf-Ducke-Gelände, der Abriss der Bestandsgebäude der ehemaligen Getränkeindustrie sowie die Umgestaltung des Spiel- und Bolzplatzes. Besonderes Interesse galt der erfolgreichen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die von Frau Kech in Zusammenarbeit mitder BIG Städtebau als Sanierungsträger der Gemeinde und der beauftragten Landschaftsarchitektin umgesetzt wurde. Bürgermeister Harald Krille und Frau Kech wiesen zudem auf die Dringlichkeit des Ausbaus der Hermannstädter Straße hin. 

Beim abschließenden Rundgang durch das Fördergebiet stellte der Bürgermeister weitere Maßnahmen der Städtebauförderung sowie Projekte der Ortsentwicklung vor. Die Teilnehmenden zeigten sich dabei beeindruckt von der – gemessen an der Größe des Ortes – vielfältigen und umfangreichen Entwicklung.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen im Anschluss an die Veranstaltung bestätigten den Erfolg des Netzwerktreffens.

Foto: Carmen Kech, Silke Nowotny, Harald Krille